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Technologie trifft auf Leistung

Kotronis Packaging ist ein traditionsreiches Familienunternehmen mit modernsten Produktionsanlagen in Malamata, nahe der Stadt Nafpaktos, Griechenland. Seit der Gründung 1971 hat sich das Unternehmen zu einem mittelständischen Betrieb mit Schwerpunkt auf der Herstellung vollständig recycelbarer Kunststoffbehälter und -becher für Lebensmittelverpackungen entwickelt. In den letzten zwei Jahrzehnten spezialisierte sich Kotronis Packaging zudem auf die Dekoration von Produkten mit Polypropylen (PP)-Etiketten unter Verwendung der In-Mould-Labelling (IML)-Technologie.

motan unterstützt Kotronis Packaging seit vielen Jahren als Partner im Bereich Peripheriegeräte. 2024 entschied sich Kotronis dann außerdem für die Installation eines hochmodernen zentralen Dosier- und Fördersystems von motan. Im Interview mit Carola Wirth (Marketingleiterin der motan gmbh aus Isny/Deutschland) geben Augustinos Kotronis (Geschäftsführer), Evi Peleki (QC-Rohstoffanalystin) und Ioanna Xesfiggi (Anlageningenieurin) Einblicke in die Entstehung eines besonderen Projekts und dessen Herausforderungen.

Carola Wirth (CW): Kotronis Packaging ist einer der führenden Anbieter von Lebensmittelverpackungen in Griechenland und ist auch im Ausland vertreten. Was zeichnet Sie aus und macht Sie so wichtig in der Lieferkette für Milchprodukte? 

Augustinos Kotronis: 
Kotronis Packaging ist nicht einfach nur ein weiterer Lieferant – wir sind Partner für den Erfolg unserer Kundschaft. In über 50 Jahren konnten wir uns einen ausgezeichneten Ruf in Griechenland und auf internationalen Märkten aufbauen. Was uns abhebt, ist unsere Fähigkeit, Schnelligkeit, Innovation und Zuverlässigkeit zu vereinen. Wir liefern maßgeschneiderte Verpackungslösungen, die die Identität jeder Marke widerspiegeln, den höchsten Industriestandards entsprechen und pünktlich auf den Markt kommen. Unsere hochmodernen Maschinen, unsere effiziente Lagerhaltung und unser fundiertes Fachwissen im Bereich Lebensmittelverpackungen gewährleisten eine gleichbleibende Qualität und betriebliche Effizienz. Über die Produkte hinaus schaffen wir Vertrauen durch Zuverlässigkeit, Innovation und nachhaltige Praktiken, was uns zu einem wegweisenden und unverzichtbaren Teil der der Lieferkette für Milchprodukte macht.

CW: Kotronis Packaging entwickelt sich kontinuierlich in den Bereichen Automatisierung und innovative Prozesse weiter. Inwiefern stärkt die Investition in Spitzentechnologie Ihre Position als zuverlässiger Partner in der Milch- und Lebensmittelindustrie?

Augustinos Kotronis: 
Durch unsere kontinuierlichen Investitionen in Spitzentechnologie bleiben wir an der vordersten Front unserer Branche. Der Einsatz modernster Maschinen und intelligenter Produktionssysteme gewährleistet eine hohe Präzision, Effizienz und Konsistenz bei jedem Produkt. Dies stärkt unsere Fähigkeit, den sich wandelnden Anforderungen unserer Partner mit maßgeschneiderten, hochwertigen Lösungen gerecht zu werden. Letztendlich festigt unser Engagement für den technologischen Fortschritt unseren Ruf als zukunftsorientiertes Unternehmen, das entlang der gesamten Lieferkette sowohl Exzellenz als auch Mehrwert liefert.

CW: Nach einer intensiven Phase der Klärung und ersten Gesprächen haben Sie sich 2024 erneut für eine Partnerschaft mit uns entschieden. Was hat Sie überzeugt?

Evi Peleki: 
Es kamen mehrere entscheidende Faktoren zusammen. In erster Linie überzeugte uns das hohe technologische Niveau und die bewährte Fähigkeit von motan, innovative Lösungen zu liefern, dass sie der richtige Partner sind, um sowohl aktuelle als auch zukünftige Herausforderungen zu meistern. Über die Technologie hinaus schätzen wir das Vertrauen und die Zuverlässigkeit in der Zusammenarbeit, was uns die Gewissheit gibt, dass Projekte professionell und sorgfältig ausgeführt werden. Ebenso wichtig ist motans tiefes Verständnis unserer Prozesse, wodurch ihre Lösungen nicht nur technisch fortschrittlich sind, sondern auch perfekt auf unsere betrieblichen Anforderungen abgestimmt sind. Unsere positiven Erfahrungen aus früheren Kooperationen im Bereich Peripheriesysteme gaben uns zusätzliche Sicherheit. Wir durften bereits feststellen, wie effektiv motan Fachwissen, Innovation und Kundenorientierung kombiniert, um greifbare Vorteile für unser Unternehmen zu schaffen.

CW: Gab es spezifische Kriterien, die das System erfüllen musste? 

Evi Peleki: 
Ja, natürlich. Das System muss mehrere Kriterien erfüllen, um unseren Anforderungen gerecht zu werden. Angesichts der Komplexität der Produktion, der großen Anzahl von Maschinen und des umfangreichen Materialtransports ist eine zuverlässige und nahtlose Bewältigung dieser Anforderungen unerlässlich. Gleichzeitig sind Präzision und Genauigkeit bei der Materialverteilung entscheidend, damit eine gleichbleibende Produktqualität gewährleistet ist und kostspielige Fehler oder Ineffizienzen vermieden werden. Nicht zuletzt legen wir großen Wert auf einen effizienten Materialtransport und einen optimierten Energieverbrauch - beides Faktoren, die entscheidend zur Senkung der Betriebskosten und zur Erreichung unserer Nachhaltigkeitsziele beitragen.

CW: Sie haben zuvor auch eine Referenzanlage in Deutschland besucht. Hat Ihnen das bei Ihrer Entscheidung geholfen? 

Evi Peleki: 
Der Besuch der Referenzanlage in Deutschland war für unsere Entscheidung von entscheidender Bedeutung. Der Echtzeitbetrieb des Systems hat uns wertvolle Einblicke in seine Leistung unter tatsächlichen Produktionsbedingungen gegeben, die weit über das hinausgehen, was in Präsentationen oder Dokumentationen vermittelt werden kann. Wir konnten die praktischen Vorteile der Lösung in Bezug auf Effizienz, Zuverlässigkeit und Benutzerfreundlichkeit deutlich erkennen. Auch die Robustheit und Reaktionsfähigkeit des Systems hat uns weiter darin bestärkt, dass es potenzielle Herausforderungen in unserer eigenen Produktionsumgebung schnell und effektiv bewältigen kann.


CW: Das zentrale Förder- und Dosiersystem von motan ist einzigartig auf dem griechischen Markt. Welche besonderen Herausforderungen oder Erfolge konnten Sie mit dem System verzeichnen?  

Evi Peleki: 
Die Implementierung des zentralen Förder- und Dosiersystems von motan als einzigartiges Projekt auf dem griechischen Markt war natürlich mit Herausforderungen, aber auch Erfolgen verbunden. Eine der größten Herausforderungen bestand darin, das System in unsere bereits komplexe Produktionsumgebung zu integrieren und zahlreiche Maschinen und Prozesse nahtlos miteinander zu verbinden. Darüber hinaus erforderte die Verlegung der Rohrleitungen unter den gegebenen baulichen Gegebenheiten eine sorgfältige Planung und Anpassung. Trotz dieser Hürden war das Projekt ein großer Erfolg: Wir konnten den Arbeitsaufwand deutlich reduzieren, die Produktivität spürbar steigern und die Ausfallzeiten erheblich verringern. Außerdem trug das System zur Minimierung des Materialabfalls bei, was zu einer höheren Effizienz und Kosteneinsparungen in allen Bereichen unseres Betriebs führte.

CW: Wie verlief die Integration des motan-Systems in die Routineproduktion? Gab es anfängliche Bedenken seitens der Mitarbeitenden? 

Evi Peleki: 
Anfangs hatten die Mitarbeitenden einige Bedenken hinsichtlich der Integration des motan-Systems, insbesondere wegen der möglichen Zunahme der Arbeitsbelastung und der technischen Komplexität der Bedienung einer so fortschrittlichen Lösung. Durch umfassende Schulungen und die gezielte Förderung der Kenntnisse unserer Mitarbeitenden konnten diese Bedenken jedoch schnell aus dem Weg geräumt werden. Das Team gewann Vertrauen im Umgang mit dem System und erkannte dessen Vorteile in der Praxis. Heute ist das System vollständig in unsere routinemäßigen Produktionsprozesse integriert und hat den Arbeitsalltag erheblich erleichtert. Arbeitsabläufe sind reibungsloser, effizienter und weniger anstrengend.

Augustinos Kotronis:
Alles braucht seine Zeit. Wenn man in den täglichen Betrieb eingebunden ist, hat man natürlich gewisse Bedenken – beispielsweise, wie sich die Änderungen auf die eigene Arbeit auswirken könnten. Die eigentliche Herausforderung lag beim technischen Wartungsteam, da es sich um ein komplexes System handelt, das ein tiefgreifendes Verständnis erfordert. Die Mitarbeitenden im Bereich Materialtransport waren jedoch bereits optimistisch im Hinblick auf die bevorstehenden Änderungen.

CW: Inwieweit hat sich das vollautomatische Materialverteilungssystem METROLINK von motan positiv auf den Produktionsprozess ausgewirkt?

Evi Peleki: 
Die Auswirkungen von motans vollautomatischem Materialverteilungssystem METROLINK waren durchweg positiv. Die signifikante Reduzierung der manuellen Handhabung hat nicht nur die Abläufe rationalisiert und die Gesamteffizienz verbessert, sondern auch zur Minimierung von Ausfallzeiten beigetragen, was sich direkt auf die Produktivität auswirkt. Gleichzeitig konnte die Sicherheit am Arbeitsplatz durch die Beseitigung vieler Risiken bei der manuellen Materialhandhabung deutlich erhöht werden, was eine sicherere und zuverlässigere Arbeitsumgebung für unsere Mitarbeitenden schafft.

CW: Wie zufrieden sind Sie mit der Energiebilanz? Welche Vorteile zieht Kotronis aus den Energieeinsparungen?

Ioanna Xesfiggi: 
Wir sind sehr zufrieden mit der durch das motan-System erzielten Energiebilanz. Die Lösung führte zu einer spürbar effizienteren Energienutzung und sorgt für eine Optimierung der Ressourcen während des gesamten Produktionsprozesses. Diese Effizienz senkt nicht nur den Gesamtenergieverbrauch, sondern verringert durch seine stabile und zuverlässige Arbeitsweise außerdem Maschinenstillstandzeiten. Für Kotronis bedeutet dies geringere Betriebskosten, mehr Nachhaltigkeit und einen reibungsloseren, gleichmäßigeren Produktionsablauf.

CW: Wie trägt die Vernetzung von Steuerungssystemen zur Flexibilität und Effizienz Ihrer Produktion bei?

Evi Peleki:
Die Vernetzung von Steuerungssystemen wird derzeit als nächster Schritt zur weiteren Optimierung unserer Produktion diskutiert. Besonders wichtig ist uns dabei der Zugriff auf Echtzeitdaten und -überwachung, um sofortige Einblicke in die Systemleistung zu erhalten und schnellere Entscheidungen treffen zu können. Durch die zentralisierte Steuerung erwarten wir eine weitere Rationalisierung der Abläufe und die Schaffung einer transparenteren und reaktionsfähigeren Produktionsumgebung. Zusätzlich reduziert die zuverlässige, automatische Datenerfassung Fehler durch manuelle Eingaben und unterstützt die kontinuierliche Systemoptimierung. 

CW: In der Produktionshalle wurden etwa 11 km Rohrleitungen gemäß einem 3D-Layout verlegt. Können Sie uns die damit einhergegangenen Herausforderungen erläutern und wie Sie diese gemeinsam mit dem motan-Team gemeistert haben? 

Ioanna Xesfiggi:
Die Installation von rund 11 km Rohrleitungen in der Produktionshalle gemäß einem 3D-Layout war zweifellos eine anspruchsvolle Aufgabe, vor allem aufgrund der Komplexität des Layouts und der Platzbeschränkungen innerhalb des bestehenden Gebäudes. Die Einhaltung strenger Sicherheitsstandards bei gleichzeitiger Gewährleistung einer reibungslosen Koordination zwischen allen an der Installation beteiligten Teams erforderte eine präzise Planung und Ausführung. Gleichzeitig war es entscheidend, Ausfallzeiten zu minimieren und größere Unterbrechungen der laufenden Produktion zu vermeiden. Diese Herausforderungen konnten dank der engen Zusammenarbeit und der offenen Kommunikation mit dem motan-Team, das in jeder Phase fachkundige technische Unterstützung leistete, erfolgreich gemeistert werden. Dank der strikten Einhaltung der Sicherheitsvorschriften und der Flexibilität während der Installation konnten Unterbrechungen auf ein Minimum reduziert und das Projekt effizient und mit minimalen Auswirkungen auf den täglichen Betrieb abgeschlossen werden.

Augustinos Kotronis:
Ich bin davon überzeugt, dass es bei Projekten dieser Größenordnung unerlässlich ist, von Anfang an eine klare Vorstellung von den gewünschten Ergebnissen zu haben. Mein Bruder Ioannis und sein Team leiteten die Umsetzung, daher war es auch für uns ein Projekt von großer Bedeutung. Unsere Aufgabe bestand in erster Linie darin, den erforderlichen Raum und die notwendige Unterstützung bereitzustellen, anstatt darauf zu bestehen, dass die Arbeiten speziell von motan durchgeführt werden. Wir waren uns bewusst, dass eine schnelle und effiziente Umsetzung des Projekts für alle Beteiligten von Vorteil sein würde. 

CW: Der Kundendienst ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil eines so komplexen Projekts – hat er Ihre Erwartungen erfüllt?

Ioanna Xesfiggi:
Der Kundendienst von motan hat unsere Erwartungen voll und ganz erfüllt und sich als unverzichtbarer Bestandteil dieses komplexen Projekts erwiesen. Wir haben kontinuierlich Unterstützung erhalten, sodass alle Fragen und Probleme umgehend geklärt wurden. Der technische Support des Teams war äußerst professionell und zuverlässig und half uns, Herausforderungen schnell und effektiv zu lösen. Diese ständige Betreuung war entscheidend für einen reibungslosen Ablauf, sodass die Möglichkeiten des Systems voll ausgeschöpft und eine gleichbleibende Produktivität und Effizienz in unseren Produktionsprozessen gewährleistet wurden.

CW: Meine letzte Frage an Sie: Waren Sie insgesamt mit der Durchführung des Projekts zufrieden und würden Sie unsere Dienstleistungen weiterempfehlen?  

Ioanna Xesfiggi:
Wir sind mit dem Projektverlauf rundum zufrieden und würden die Dienstleistungen von motan jederzeit weiterempfehlen. Von Anfang bis Ende hat das Team außergewöhnliche Professionalität und Fachkompetenz bewiesen und dafür gesorgt, dass jede Phase des Projekts effizient und auf höchstem Niveau durchgeführt wurde. Die effektive Kommunikation während des gesamten Prozesses ermöglichte eine reibungslose Zusammenarbeit und eine schnelle Lösung aller Herausforderungen. Insgesamt macht die Kombination aus technischem Know-how, Zuverlässigkeit und kundenorientiertem Ansatz motan zu einem Partner, dem wir vertrauen und den wir getrost weiterempfehlen können.


CW: Vielen Dank für das Interview. 

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